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Haushaltsauflösung Ablauf: Schritt für Schritt in Berlin

Haushaltsauflösung in Berlin Schritt für Schritt: Besichtigung, Festpreis, Vorbereitung, Räumungstag, Übergabeprotokoll, Verwertung und Entsorgung.

Von der Auktionshalle Berlin – Auktionshaus und Auflösungsbetrieb in Berlin-Buch

Eine Haushaltsauflösung steht meist am Ende eines Lebensabschnitts: nach einem Todesfall, beim Umzug ins Pflegeheim, bei einer Trennung oder weil ein Haus verkauft wird. Für die meisten Menschen ist es das erste Mal, und viele Fragen stellen sich erst unterwegs. Wer kommt wann? Was muss ich vorbereiten? Was passiert mit den Dingen, die niemand mehr braucht? Dieser Beitrag beschreibt den Ablauf einer Haushaltsauflösung in Berlin von der ersten Anfrage bis zur Schlüsselübergabe – so, wie wir ihn bei mehr als 400 Auflösungen im Jahr erleben.

Kurz gesagt: Eine Haushaltsauflösung läuft in fünf Schritten: Anfrage, kostenlose Besichtigung, Festpreisangebot, Räumung mit Verwertung, besenreine Übergabe mit Protokoll. Ihre Vorbereitung beschränkt sich auf drei Dinge: persönliche Gegenstände sichern, Dokumente heraussuchen, Schlüssel und Termine klären.

Schritt 1: Die Anfrage

Am Anfang steht ein Anruf oder eine Nachricht über das Formular. Wir fragen nach Lage, Größe des Haushalts, Stockwerk und dem Zeitrahmen. Gibt es einen festen Übergabetermin an Vermieter oder Käufer? Wer ist Ansprechpartner – Angehörige, Betreuer, Nachlassverwalter? Danach vereinbaren wir die Besichtigung, meist innerhalb weniger Tage.

Sie müssen zu diesem Zeitpunkt noch nichts vorbereitet haben. Es hilft aber, wenn Sie grob wissen, was Sie behalten möchten und ob Nebenräume wie Keller, Dachboden oder Garage dazugehören.

Schritt 2: Die kostenlose Besichtigung

Die Besichtigung dauert höchstens 30 Minuten. Wir gehen gemeinsam durch alle Räume und schauen auch dort hin, wo selten jemand hinsieht: Keller, Boden, Schuppen, Garage. Dabei klären wir drei Fragen für jeden Bereich:

  • Was möchten Sie behalten oder soll zu Angehörigen gebracht werden?
  • Was kann in der Auktion versteigert werden?
  • Was wird entsorgt?

Werthaltige Stücke erkennen wir vor Ort: Möbel mit Marktwert, Porzellan mit Marke, Schmuck, Uhren, Münzen, Bücher, Werkzeug, Technik, Sammlungen. Wir prüfen Punzen, Signaturen und Zustand und schätzen den voraussichtlichen Erlös. Sagen Sie uns auch, wonach wir beim Ausräumen suchen sollen – Urkunden, Fotos, ein bestimmtes Schmuckstück. Nach unserer Erfahrung finden wir in der Regel, was gesucht wird.

Schritt 3: Das Festpreisangebot

Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie ein schriftliches Angebot. Es enthält die Räumungskosten für Ausräumen, Transport, Entsorgung und besenreine Übergabe, den geschätzten Auktionserlös der verwertbaren Stücke und den Festpreis, der sich daraus ergibt. Zusatzarbeiten wie Küchendemontage oder Kellerentrümpelung stehen einzeln darin.

Der Festpreis gilt, wie er ist. Nachforderungen gibt es nicht, solange sich der Auftrag nicht ändert. Lesen Sie das Angebot in Ruhe, vergleichen Sie es mit anderen Angeboten nach Besichtigung und stellen Sie Fragen. Mit Ihrer Zusage vereinbaren wir den Räumungstermin – oft innerhalb von 7 Tagen nach Auftrag.

Was Sie vor dem Räumungstag erledigen sollten

Die Vorbereitung ist überschaubar. Drei Dinge sind wichtig:

Persönliche Gegenstände sichern. Alles, was bleiben soll, kommt in einen klar gekennzeichneten Raum oder wird mit Zetteln markiert. Erinnerungsstücke, Fotoalben, Schmuck, Bargeld, Sparbücher – nehmen Sie diese Dinge selbst mit oder sagen Sie uns, dass wir sie heraussuchen sollen. Bis zum Räumungstag können Sie weiter Dinge herausnehmen.

Dokumente heraussuchen. Personalausweis, Testament, Versicherungspolicen, Kontoauszüge, Mietvertrag, Rentenunterlagen, Fahrzeugpapiere, Zeugnisse. Was Sie nicht finden, finden in der Regel wir: Urkunden und Bankunterlagen legen unsere Mitarbeiter beim Ausräumen grundsätzlich beiseite und übergeben sie Ihnen.

Schlüssel und Termine klären. Zählen Sie alle Schlüssel: Wohnung, Keller, Briefkasten, Haustür, Garage. Informieren Sie die Hausverwaltung über den Räumungstag; in manchen Berliner Wohnanlagen muss der Aufzug reserviert oder eine Halteverbotszone eingerichtet werden. Legen Sie den Übergabetermin an den Vermieter oder Käufer fest, damit wir rückwärts planen können.

Was Sie nicht tun müssen: vorher ausräumen, Sperrmüll bei der BSR anmelden, Möbel zerlegen oder Kartons packen. Das ist unsere Arbeit. Wer vorher viel wegwirft, entsorgt nach unserer Erfahrung oft genau die Dinge, die einen Wert gehabt hätten.

Schritt 4: Der Räumungstag

Unser Team kommt zum vereinbarten Termin mit eigenen Fahrzeugen, Werkzeug und Verpackungsmaterial. Sie können dabei sein, müssen es aber nicht. Viele Familien übergeben uns nach der Besichtigung den Schlüssel und kommen erst zur Übergabe wieder.

Der Ablauf vor Ort folgt einer festen Reihenfolge. Zuerst werden die Stücke für die Auktion verpackt und abtransportiert – Porzellan und Glas gepolstert, Schmuck und Kleinteile gesichert, Möbel, wenn nötig, zerlegt. Dann folgen die Dinge, die Sie behalten oder die zu Angehörigen gebracht werden. Erst danach wird entsorgt, nach Fraktionen getrennt: Sperrmüll, Elektrogeräte, Wertstoffe, Sondermüll wie Farben oder Chemikalien.

Persönliche Unterlagen, Fotos, Briefe und Urkunden, die beim Ausräumen auftauchen, kommen in eine eigene Kiste. Einbauküche, Lampen, Gardinenstangen und Einbauschränke werden demontiert, Deckenanschlüsse gesichert. Zum Schluss wird gefegt oder gesaugt und grober Schmutz entfernt.

Eine 2- bis 3-Zimmer-Wohnung ist in der Regel an einem Tag geräumt. Größere Häuser mit Keller, Boden und Garage brauchen zwei bis drei Tage.

Schritt 5: Übergabe und Protokoll

„Besenrein“ heißt: alle Räume leer, Böden gefegt oder gesaugt, grober Schmutz entfernt, Keller und Nebenräume geräumt. So nehmen Vermieter und Hausverwaltungen eine Wohnung ab. Grundreinigung oder Malerarbeiten gehören nicht dazu; wenn der Mietvertrag so etwas verlangt, besprechen wir vorher, was wir übernehmen und was ein Malerbetrieb machen sollte.

Zur Übergabe halten wir die Zählerstände von Strom, Gas und Wasser fest, dokumentieren den Zustand mit Fotos und erstellen ein Übergabeprotokoll. Die Übergabe erfolgt an Sie, direkt an den Vermieter oder an die Hausverwaltung, wenn Sie nicht vor Ort sein können. Ein Protokoll erspart später Diskussionen um die Kaution.

Was mit nicht verwertbaren Dingen passiert

Nicht alles findet einen Käufer. Abgenutzte Polstermöbel, Schrankwände aus Spanplatte, alte Matratzen, Kleidung, defekte Elektrogeräte und der Inhalt vieler Kellerregale sind nach unserer Erfahrung nicht verwertbar. Diese Dinge werden entsorgt – aber nicht in einen einzigen Container.

Als zertifizierter Fachbetrieb nach § 53 Kreislaufwirtschaftsgesetz (Nr. LTB000117) trennen wir nach Fraktionen und geben alles an zugelassene Entsorger: Sperrmüll, Elektro- und Kühlgeräte, Metall, Papier, Holz, Glas sowie Sondermüll wie Farben, Lacke, Batterien und Chemikalien. Jede Fraktion nimmt den dafür vorgesehenen Weg und wird dokumentiert. Das unterscheidet eine fachgerechte Auflösung von einem Transporter, der nachts irgendwo entlädt – und schützt Sie als Auftraggeber.

Nach der Auktion: die Abrechnung

Die verwertbaren Stücke kommen in den folgenden Wochen in unsere wöchentliche Versteigerung in Berlin-Buch. Jedes Stück wird fotografiert, beschrieben und als Los online wie vor Ort angeboten; der Katalog steht mittwochs online. Nach der Auktion erhalten Sie eine Abrechnung Los für Los. Liegt der tatsächliche Erlös über der Schätzung aus dem Angebot, kommt Ihnen das zugute.

So helfen wir

Wir lösen Haushalte in Berlin und im Brandenburger Umland komplett auf – mit eigenen Mitarbeitern, eigener Auktionshalle und einem festen Ansprechpartner von der Anfrage bis zur Abrechnung. Die Besichtigung ist kostenlos, das Angebot ein Festpreis. Details zur Leistung finden Sie unter Haushaltsauflösung, für Mietwohnungen mit Übergabetermin unter Wohnungsauflösung und im Erbfall unter Nachlassverwertung. Welche Lose aktuell versteigert werden, sehen Sie in unseren Auktionen. Rufen Sie an unter 030 229087545.